« 2019 »

Kammerwahlen: Informationen zur Briefwahl

Saarbrücken. Bei der Wahl zur Vertreterversammlung sind die Unterlagen versendet worden. Es gibt bei dieser Abstimmung zwei verschiedene Wahlmodi für die Gruppe der Ärzte und für die Gruppe der Zahnärzte.

Kammerwahlen: Wahlvorschläge

Bei der Gruppe der Zahnärztinnen und Zahnärzte sind insgesamt 48 Kandidaten zur Wahl zugelassen.

Insgesamt zehn Listen treten bei der Gruppe der Ärzte und Ärztinnen zur Wahl an:

  1. Liste unabhängige Ärztinnen und Ärzte aus Krankenhaus, Praxis und Gesundheitsdienst
  2. Rentner Kooperative
  3. Initiative "Kammer machen 2019"
    (Gemeinsam gegen Übergewicht und Diabetes)
  4. Altärztinnen und Altärzte
    (Ärztinnen und Ärzte im Ruhestand)
  5. Facharztforum-Saar
    (Fachärzte in Praxis, Klinik und Weiterbildung)
  6. Marburger Bund
  7. Ärztliche Methodenfächer
  8. Liste Freiberuflerinnen und Freiberufler
  9. Hausarztliste
  10. Freie Ärzte

(PM) Behandlungsfehlerstatistik 2018

Offener Umgang mit Behandlungsfehlern unabdingbar

Saarbrücken. Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler – auch in der Medizin. Hier können Komplikationen oder unerwünschte Behandlungsergebnisse vielfältige Ursachen haben. Vermutet ein Patient im Saarland, durch eine fehlerhafte ärztliche Behandlung einen Schaden erlitten zu haben, kann er dies seit 2014 durch die „Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern" außergerichtlich und kostenfrei prüfen lassen.

„Eine fehlerfreie Medizin wird es nie geben können. Nichtsdestotrotz muss jeder Schadensfall Anlass sein, etwas besser zu machen. Weil hinter jedem Fall in der Statistik ein Schicksal steht“, sagt Kammerpräsident Sanitätsrat Dr. Mischo.

Statement zur aktuellen Impfdiskussion

Saarbrücken. Die Zahlen im Saarland in Bezug auf die Masernimpfung sind aus Sicht von Kammerpräsident San.-Rat Dr. Josef Mischo zufriedenstellend: „Bei der ersten Impfung haben wir eine Rate von 97 %, bei der zweiten Impfung
92 % bei einer zu erzielenden Impfquote von 95 %“. Ein größeres Problem stelle eher der Impfstatus von Erwachsenen (Eltern, Verwandte, Mitarbeiter von Gemeinschaftseinrichtungen) dar.